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03.08.2017 14:55 Alter: 19 days

Ausstellungseröffnung "schwarz-weiß trifft farbe"


Das KULTURAmt in Murkens Hof und die Lilienthaler Kunststiftung möchten Sie herzlich zur Ausstellung einladen

 

schwarz-weiß trifft farbe

Jutta Heitmann und Margrit Schneider

 

Samstag, 9.09.2017 um  17.00 Uhr,
Murkens Hof , Klosterstraße 25 und
Rathaus , Klosterstraße 16
Lilienthal

 


Begrüßung: Kristian W. Tangermann, Bürgermeister
Einführung: Erhard Kalina, BBK Worpswede
Kooperation: Antke Bornemann, KULTURAmt Lilienthal
                     Dr. Bettina Jachens, Kunststiftung Lilienthal

 

Margrit Schneider
Weit über 700 Bilder, meist großformatig, hat Margrit Schneider gemalt. Allen gemeinsam ist, dass auf ihnen nichts Gegenständliches zu entdecken ist. Zugang zur abstrakten Malerei fand die Künstlerin durch intensive Beschäftigung mit der Kunst des 20. Jahrhunderts. Wenn sie überhaupt Vorbilder hat, dann Maler wie Mark Rothko und Clifford Still, die beiden großen Vertreter des abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei.


Zehn Semester studierte die Quereinsteigerin bei Professor Jost Funke an der Hochschule Bremen, eine Zeit des intensiven Lernens. Immer wieder belegte sie außerdem Workshops bei renommierten Lehrern.
Farben, Formen und Strukturen bilden bei Margrit Schneider die Elemente ihrer Malerei. Da die Farben sich nicht auf einen Gegenstand beziehen, sind sie autonom und folgen ihren eigenen Gesetzen. Bevorzugt werden kraftvolle Farben, von denen Blau und Rot in verschiedenen Tönen eine besondere Bedeutung zukommt. Das Zusammenspiel der Farben löst Emotionen aus und erzeugt Spannungen, die vom Betrachter individuell wahrgenommen werden.


Typisch für die Werkgruppen in Acryl und Öl ist ein gestischer Duktus. Dabei reicht die Spannweite des Gestus von zurückhaltender Malweise bis hin zu kraftvoll-dynamischen Schwüngen.
Was wie spontan gemalt aussieht, ist in Wahrheit das Ergebnis eines Prozesses, der im Kopf der Malerin beginnt. Hier entsteht die grundsätzliche Bildidee, die in der Umsetzung noch kreative Bearbeitungen und Ausformungen erfährt.


Fasziniert ist Margrit Schneider von Strukturen, die sie vor allem in der Natur fotografisch festhält und die ihre Fantasie beflügeln. Die Seh-Eindrücke setzt sie in ihre abstrakte Bildsprache um.
Margrit Schneider bezeichnet ihre Bilder nicht mit o.T. – ohne Titel – wie es bei gegenstandsloser Malerei oft geschieht. Sie findet, abstrakte Bilder sollten konsequenterweise auch abstrakte Namen erhalten. Den Werkgruppen ihrer Gemälde gibt sie deshalb kurze zweisilbige Titel, die in ihrer Fantasie entstehen.
Margrit Schneider wünscht sich, dass der Betrachter sich in ihre Gemälde versenkt und seinen ganz persönlichen Zugang zu ihren Bildwelten feindet.

 

Jutta Heitmann
Die zahlreichen Möglichkeiten der Fotografie ermöglichen mir immer wieder, auf eine neue Art Werke entstehen zu lassen.


Abstrakt, Expressionistisch-surreal, die Wahrnehmung einer von Vorstellung kreierter Werke zu den nach Augenschein gemachten.


Zahlreiche Ausstellungen und Druckveröffentlichungen,  sowie Präsentationen und Kunstaktionen begleiten mich seit fast 20 Jahren.


Eine weitere Reihe von Werken, in denen eine neue Art des Sehens zu entdecken ist, sehen Sie hier heute in dieser Ausstellung, in der ich Ihnen eine Auswahl von Fotografien präsentiere, die nur in schwarz-weiß zu sehen sind.


Schwarz-Weiß ist eine Form der Abstraktion im Bild. Abstraktion deshalb, weil wir eine ganz wichtige Information  nämlich die Farbinformation- in eine Graustufe Information umsetzen, resp. einen Teil der Information weg lassen und anders umsetzen.


In der Schwarz-Weiß Fotografie können wir uns nicht mehr gleich schnell eine subjektive Meinung bilden.“( Jutta Heitmann)

 

Die Ausstellung endet am 20.November 2017.